Produktionshinweise
Eine gute Kommunikation macht nicht nur mehr Spaß,
sondern verbessert auch die Zusammenarbeit. Wichtig
ist dabei, dass man nicht aneinander vorbei redet,
vor allem wenn es um Fachbegriffe geht. Deshalb
haben wir folgend ein paar Begriffe aus unserem
Alltag mit einfachen Worten für Sie beschrieben:
Haben Sie etwas gesucht und nicht gefunden? Dann
schreiben Sie uns einfach an begriffe@buks.de Vielleicht
können wir Ihnen weiterhelfen.
| ist die Bogenseite, die beim Drucken oder Prägen an der Anlagevorrichtung anliegt. Von diesem Punkt aus gesehen sind die Bögen dann deckungsgleich. Um bei der nachfolgenden Verarbeitung (z.B. dem Schneiden oder Falzen) genaue Ergebnisse zu erzielen, muss immer von diesem Punkt aus gemessen werden. |
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| ist das Material ob bedruckt oder strukturiert, das mittels Heißleim auf die Buchdeckel aufgezogen und an den Kanten umgeschlagen wird. Es gibt dem Buch sein eigenes Aussehen und, je nach Material, besonderen Schutz vor Beschädigung. |
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| nennt man das Prägen ohne Prägefolie, so dass nur eine Tiefprägung oder ein Relief in der Oberfläche entsteht. |
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| der Block besteht aus den zusammengetragenen Buchseiten, die bereits gefalzt und geheftet oder am Rücken geklebt sind. Das Blockformat bezieht sich auf Höhe und Breite und die Blockstärke auf die Dicke des Buchblocks, bevor er in die Buchdecke eingebunden wird. |
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| ist die Vereinigung von gefalzten Druckbogen in einem leichten um den Rücken gelegten und an diesem festgeklebten Umschlag. |
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| wird die feste Umhüllung eines Buchblocks genannt. Sie besteht aus zwei Buchdeckeln und dem verbindenden Buchrücken auf die das Bezugsmaterial aufgezogen ist.Buchdeckenformat – wird durch das Format des Buchblocks, und dessenDicke bestimmt. |
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| sind die Pappen, die den Buchblock vorn und hinten umfassen und mit einem Bezugsstoff versehen sind. |
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| wird durch das Format des Buchblocks, und dessen
Dicke bestimmt.
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| Ein nicht maschinell gefertigtes Papier, bei dem jeder Bogen von Hand durch das schöpfen des Papierbreis durch die Bütte hergestellt wird. Es zeichnet sich – wie jedes Handpapier - durch unregelmäßige Dicke und abnehmende Ränder aus. Es hat keine Laufrichtung. |
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| ist das Überziehen beispielsweise von bedruckten Papierbezügen mit einer durchsichtigen Folie, um den Bezug haltbarer und widerstandsfähiger zu machen. |
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| benutzt man zum Verbinden einzelnen Bogen oder Lagen in sich und untereinander zu einem Buchblock durch von Nadeln eingezogene und verknotete Fäden. |
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| ist das Hinterkleben des Buchblockrückens mit einem Hilfsstoff, um dem Block mehr Stabilität zu verleihen. |
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| bezieht sich auf einen Quadratmeter und bezeichnet das Gewicht von Papier (bis 150 g), Karton (zwischen 150 und 600 g) und Pappen (über 600 g) in g/qm. |
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| ist ein Produktionsmuster, das zur Ansicht zum Kunden gelangt. Stellt er keine Mängel fest, gibt er den Start der Produktion frei. In dem Zeitraum zwischen Fertigstellung des Freigabeexemplars und der Freigabe bleiben die Maschinen eingerichtet und stehen still. Dadurch entstehen keine Abweichung zum Freigabeexemplar.
Damit keine zusätzlichen Kosten für den Maschinenstillstand anfallen, ist es wichtig, dass die Freigabe oder der Abbruch so schnell wie möglich mitgeteilt wird.
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| gerader Rücken weist keine Wölbung innerhalb der Lagen aus, ist aber nicht so stabil wie ein runder Rücken, da die Lagen nach längerem Gebrauch des Buches eine entgegengesetzte Wölbung aufweisen. Die beabsichtigte Wölbung der Lagen beim runden Rücken gewährleisten einen stabileren halt der Lagen untereinander. |
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| nennt man einen Einband, bei dem die Buchdeckel und der Rücken mit einem textilem Stoff überzogen sind. |
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| nennt man den mit Gold (Blattgold) belegten Schnitt, z.B. die drei sichtbaren Seitenkanten eines Buches. |
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| sind Einschneidungen von Ornamenten, Schriften und Verzierungen in feste Werkstoffe. Eine Gravur kann zur Erstellung von Prägestempeln eingesetzt werden. |
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| besteht aus 6 Teilen, zwei Deckelbezügen, dem Rückenbezug, zwei Pappdeckeln und der Rückeneinlage. |
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| gilt als besonders hochwertige Pappe die aus einem Stück durch hohe Verdichtung hergestellt wird. Sie wird bei flächigen Prägungen empfohlen, da sie ein besonders gutes Prägebild ermöglicht. |
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| sind eine Zusammenfassung von periodisch erscheinenden Monatsheften eines Jahres, die zu einem Jahresband eingebunden werden. |
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| ist die Bezeichnung für den meist farbigen Zierstreifen aus Stoff an der Ober- und Unterkante des Buchrückens. Das Kapitalband trägt zur Verzierung des Buches bei und soll die Lücke zwischen Buchblock und Buchrücken verdecken. |
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| flächiges Verklebung, bei der meist etwasabgedeckt bzw. verdeckt wird. |
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| nennt man das Zusammenfügen einzelner Bogen oder Blätter mittels einer Leimschicht. Vom Buchblock werden die Rücken der Druckbogen abgefräst und ggf. zusätzlich eingekerbt damit der Klebstoff besser in die Papierfaser eindringen kann. |
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| auf dem Sieb der Papiermaschine richten sich dieRohstofffasern in der „Laufrichtung“ der Papierbahn aus. Die Laufrichtung ist bei der Weiterverarbeitung von Materialien, durch den Buchbinder, wichtig für ein qualitativ optimales Produkt. |
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| ist ein natürlicher Klebstoff, der aus tierischen Abfällen wie Häuten und Knochen durch Auskochen gewonnen wird. Glutinleim muss zur Verarbeitung erwärmt werden und wird z.B. bei der Herstellung von Buchdecken verwendet, da er sehr kurze Trocknungszeiten hat. |
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| ist ein besonderes Klebebindungsverfahren nach Lumbeck, Emil (1886-1979). Durch das Auffächern des Buchblocks dringt der Leim weiter in die einzelnen Blätter ein, was zu einer höheren Haltbarkeit des Blocks führt. |
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| ist der gängigste Pappentyp zur Buchdeckenfertigung. Maschinell aufeinander geschichtete Kartonlagen (geklebt bzw. gegautscht) werden dazu verdichtet. Die Oberfläche besteht aus einer geglätteten Lage. Die Bestandteile (Holzschliff, Stroh, Altpapier)sind weniger wertvoll als die des Papiers. |
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| ist ein vor Beginn einer möglichen Serienfertigung hergestellter Band, der identisch mit der späteren Serienfertigung sein sollte. An ihm werden die Maße der Buchdecke, das Aussehen der Proportionen und des Materials überprüft. |
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| wird mittels Druck von einer aufgeheizten Gravur auf eine zu prägende Oberfläche aufgepresst. Sie besteht aus mehreren Schichten. Die Trägerschicht kommt direkt mit der Gravur in Kontakt und wird nicht beschädigt. Sie verhindert, dass die Farbfolie an der Gravur haftet. Darunter befindet sich die Farbschicht, deren Oberfläche in der Prägung zu sehen ist. Je nach Folientyp gibt es noch eine dritte Schicht aus heißklebenden Partikeln, die für die Haltbarkeit auf bestimmten Oberflächen sorgen. |
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| ist das Maß der Dicke des Buchblockrückens zuzüglich der Deckelpappen und der Rundung die der Buchblock erhalten soll. |
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| die Zeit die zum Einrichten einer Maschine benötigt wird, um die eigentliche Produktion zu beginnen. |
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| ein auf vorgegebenes Format zugeschnittenes Stück Leder,Gewebe oder Papier welches in eine tiefgeprägte Form geklebt wird. |
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| ist die Bezeichnung für ein Material, das aus zähen Faserstoffen und Pappabfällen hergestellt wird. Der Schrenz wird zur Verstärkung des Buchrückens bei der Herstellung von Buchdecken verwendet. |
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| Buchbinder für Einzelstücke unterschiedlicher Größen und Bindearten, im Gegensatz zur Industrie- und Verlagsbuchbinderei, die viele Bücher gleicher Art einzubinden hat. |
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| ist die zweidimensionale grafische Darstellung (z.B. einer Buchdecke), die die benötigten Abmaße und Positionsangaben für die Produktion der Buchdecke bzw. Positionierung der Prägung enthält. |
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| bestimmt den Gesamtumfang des Buches und damit dessen Dicke. |
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| ist die Zeit, in der die Maschinen aus technischen oder organisatorischen Gründen nicht laufen. Organisatorisch, insbesondere bei der Zeit zwischen Erhalt des Freigabeexemplars und Produktionsfreigabe, sollten alle Beteiligten dazu beitragen den Stillstand zu minimieren. |
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| wird Hochglanzveredelung von Druckerzeugnissen teil- oder ganzflächig eingesetzt. Der Glanzlack ist gestalterisches Mittel und schützt zudem die Oberfläche des Drucks. Die Bezeichnung UV-Lack resultiert aus dem Trocknungsverfahren durch UV-Licht-Bestrahlung. |
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| ist die Bezeichnung für das Doppelblatt im Buch, das mit der einen Hälfte an die innere Seite des Buchdeckels geklebt ist, während von der anderen Hälfte ein schmaler Streifen an den äußeren Bogen des Buchblocks geklebt ist. |
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| Materialien,
die bei uns regelmäßig zum Einsatz
kommen |
zum
Index |
Maschinengraupappe (MGP) Verfügbare
Stärken:
1,5 mm; 1,8 mm; 1,9 mm; 2,0 mm
2,2 mm; 2,4 mm; 3,0 mm; 3,5 mm
Handpappe (HP) Verfügbare Stärken:
30er HP = 2,7 mm, 35er HP = 2,5 mm
40er HP = 2,0 mm, 50er HP = 1,2 mm
Verfügbare Stärken: [300g/qm, 400g/qm,
600g/qm]
Papier
Beim Bezug der Buchdecke mit Papier verarbeiten
wir Grammaturen von 125g/qm bis 150g/qm. Um eine
optimale Verarbeitung und Haltbarkeit der Buchdecke
zu gewährleisten, empfehlen wir, den Bezug
zu cellophanieren. Falls Sie sich für eine
Lackierung entscheiden, bitten wir Sie, uns vorher
zu informieren bzw. uns einen entsprechend bedruckten
und lackierten Testbogen zuzuschicken.
Falls Sie sich für ein unbedrucktes und später
zu prägendes Papier entscheiden, haben wir
zahlreiche farbige Papiermuster vorrätig.
Gewebe
Sollten Sie sich für einen Gewebeeinband
entscheiden, haben wir von verschiedenen Bucheinbandherstellern
Musterkollektionen, bei deren Auswahl wir Sie
gern beraten.
Alle gängigen Bucheinbandstoffe mit einer
Rollenbreite bis 1,40 m können bei uns geschnitten
und verarbeitet werden.
Wir haben eine große Farbauswahl und können
Ihnen gern Muster zeigen. Diese Folien sind für
das Prägen auf Einbandgewebe bzw. Papier
speziell geeignet.
Bei Heißfolienprägung auf cellophanierte
Papierbezüge ist zu beachten, dass eine dafür
geeignete Folie verwendet wird, damit die Prägefolie
darauf hält.
Zum Prägen verwenden wir geätzte Magnesiumstempel,
bzw. gravierte Magnesium- oder Messingstempel.
Für optimale Prägeergebnisse, insbesondere
bei filigranen Motiven empfehlen wir auch bei
Kleinauflagen die teureren Messingstempel.
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